Die Eltern Kind Beziehung

Heute habe ich mal wieder etwas Spezielles für Eltern und für die, die es gerne werden wollen. Doch dieses Thema ist auch interessant für Leute die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten.

Und, es ist interessant für erwachsene Kinder, weil sie dadurch ihre Eltern und ihre Kindheit mit ganz anderen Augen betrachten können. Denn die Eltern-Kind-Beziehung besteht immer und ist fest in einem verankert.

Ich habe in der Vergangenheit immer wieder erwähnt, dass meine Kinder, meine größten Lehrer auf dem Weg der Selbstliebe waren. Warum? - davon erzähle ich heute.

Wie eng die Selbstliebe mit der Eltern-Kind-Beziehung zusammenhängt, wurde mir bewusst, als mein ältester Sohn, aus meiner ersten Beziehung, mich beim Lügen erwischte. In unseren gesellschaftlichen Kreisen, würde man das noch nicht als Lüge bezeichnen.

Doch war diese kleine Unwahrheit, damit ich schnell mal ohne meinen Sohn über die Straße zum Einkaufen gehen konnte, für ihn ein ganz großer Schmerz. Sein Vertrauen den Eltern gegenüber, hatte einen Knacks weg bekommen. Denn bei seinem Vater waren ihm solche Verdrehungen der Wahrheit auch schon aufgefallen und er sprach mich darauf an.

Mein Großer war damals zweieinhalb Jahre alt und man fühlt sich als Erwachsener ganz schön klein, wenn ein kleiner Butt mit großen Kulleraugen fragt, warum Erwachsene so etwas machen. Denn er wollte uns verstehen.

Vater-Kind-Verhaeltnis


Lügen haben kurze Beine...

Dieses Erlebnis hat mich tief geprägt und in mir den Wunsch geweckt, das Lügen, auch die kleinen Notlügen zu lassen. Wenn man sich etwas von ganzem Herzen vorgenommen hat, dann bekommt man vom Universum alles an Unterstützung, damit das gewünschte auch wirklich manifestiert werden kann und so war es auch.

Jede kleine Notlüge viel mir plötzlich doppelt und dreifach auf und mir viel auf, wie stark ich mich selbst jeden Tag belog. Das wollte überhaupt gar kein Ende nehmen, immer mehr viel mir bei mir und anderen auf, das unser gesellschaftliches Leben aus Lügen besteht und das die Lügen uns selbst gegenüber, der Anfang von den großen Lügen im Außen sind.

Doch was mache ich jetzt mit diesem Wissen? Wie lerne ich wieder ehrlich zu mir und anderen zu sein?

Ich wollte eine gute Eltern-Kind-Beziehung. Ich wollte für mich und meine Kinder ein gesundes Fundament zum wachsen, also ging es ran an den Speck. Das war zu Anfang gar nicht so einfach, denn Selbsterkenntnisse die mit dem selbst belügen zu tun haben, schmerzen unglaublich stark.

Es berührt einen tief, bringt alles in einem in Bewegung. Lässt einen weinen und fluchen, weil man immer und immer wieder in das alte Fahrwasser gerät. Doch Stück für Stück wird es besser und man bekommt einen ganz neuen Blick für das Leben. Denn, wenn man lernt immer ehrlicher zu sich zu sein, wenn man lernt immer mehr zu seinen Schwächen zu stehen, versteht man plötzlich vieles in seinem Leben, was einem vorher verschlossen war.

Nur allein dadurch, dass man bereit ist das Lügen zu verlernen, gibt man sich die Möglichkeit, sich immer mehr lieben zu lernen.

Gibt man sich die Möglichkeit, sich mit dieser Schwäche anzunehmen und hat dadurch ein viel verständnisvolleres Herz für seine Kinder. Das alleine Hilft einem, schneller einen Blick dafür zu kriegen, wie es seinen Kindern geht. Man entwickelt ein unglaubliches Feingefühl, sie aus der Reserve zu locken, damit sie über ihren Kummer sprechen. Somit kann man gemeinsam ein Weg suchen, wie es wieder besser weitergehen kann. Das ist ein gutes Fundament für eine stabile Eltern-Kind-Beziehung.

Gestoerte-Eltern-Kind-Beziehung
Alles was in einem passiert, hat eine unmittelbare Auswirkung auf die eigenen Kinder.

Und wenn in einem nichts passiert, kann auch keine Veränderung bei den Kindern eintreten. Die Selbstliebe, die Selbstannahme ist unmittelbar verbunden, mit einer guten Eltern-Kind-Beziehung.

Wenn das eigene Kind unter starken Ängsten leidet, dann darf man bei sich innen nachschauen, ob man auch unter so starken Ängsten leidet. Es vielleicht vor sich selbst leugnet, damit man weiterhin den Mut hat, jeden Tag aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Das Kind wird seine Ängste erst ablegen können, wenn man selbst bereit ist, seine eigenen Ängste zu sehen und aufzulösen.

Wenn ich ein Verhaltensmuster bei meinen Kindern entdecke, was für das jeweilige Kind nicht gut ist, dann schaue ich, ob ich dieses Verhalten auch unbewusst in mir trage. Manchmal muss ich auch zwei oder dreimal schauen, damit ich es erkenne, da ich es schon immer gerne übersehen habe.

Doch dadurch erkennt das Kind auf der geistigen Ebene, das man bereit ist es zu verstehen und alles dafür tut, damit es ihm wieder besser geht. Durch die Selbsterkenntnisse, die den eigenen Kindern weiterhelfen können, entspannt sich die Eltern-Kind-Beziehung auf der irdischen Ebene und es können viel leichter Lösungswege gefunden werden.

Die Selbstliebe hat eine unmittelbare Auswirkung auf die Liebe zu seinen Kindern. Die Selbstliebe macht einen stark, Wege zu gehen, die man sonst meiden würde und das lässt die Liebe innerhalb der Eltern-Kind-Beziehung wachsen.

Manche Kinder scheinen, als wenn sie Verhaltensweisen haben, die irgendwie gar nicht zu einem passen. Doch ein großes unausgewogenes Verhalten, bringt meistens viele kleine unausgewogene Verhaltensweisen mit sich und da lohnt es sich auf jeden Fall immer nachzuschauen.

Du darfst wissen, dass Du und Dein Partner für Dein Kind, genau das richtige Gegenstück seid. Das Dein Kind und Du zusammen seid, weil ihr voneinander lernen wolltet und euch gegenseitig helfen wolltet, gut und immer besser im Leben zu stehen. Wir haben hier auf Mutter Erde die einmalige Möglichkeit, auf diese Weise und gerade in dieser Zeit, viel zu lernen. Damit wir auf Ihr und darüber hinaus immer freier werden.

Alles Liebe
Anita Vejvoda

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Anita Vejvoda

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