Der Weg ist das Ziel!

Der Weg ist das Ziel, doch der Sinn des Lebens geht in unserer Zeit immer mehr verloren. Ruhig sitzend das Geschehen um uns herum zu betrachten, auf uns wirken zu lassen, fällt uns immer schwerer.

Es scheint so, dass wir uns gegenseitig anstecken, sodass der eine von dem anderen diese innere Unruhe übernimmt. Es hat den Anschein, dass wir, wie auf einem Nagelbrett sitzen. Sobald wir mal sitzen und uns entspannen können, scheinen wir schon wieder wie ein Flummie hochzuspringen, nur um irgendetwas zu machen. Und die, die trotzdem sitzen bleiben, strahlen sehr oft eine innere Unruhe aus.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens scheint verloren gegangen zu sein. Dabei ist gerade das der Antrieb für unser Leben.

Besteht der Sinn des Lebens, sich nur noch auf seine Arbeit, die neuen Nachrichten zu konzentrieren, ohne das, was links und rechts am Wege liegt zu sehen? Oder gehören die kleinen schönen Momente, die einen beglücken und sogar beflügeln können, auch mit zu unserem Leben? Gehört vielleicht sogar das ruhiger werden dazu, um das wirklich wesentliche im Leben zu erfassen.

Jeder von uns hat ein Ziel vor Augen!

Die einen tragen dieses Ziel ganz bewusst in sich und halten eisern daran fest und die anderen tragen es nur als ganz versteckten Traum in sich. Als heimlichen Wunsch, genau dieses Ziel eines Tages leben zu wollen. Doch das, was unsere Ururahnen wussten, was sie als eine Selbstverständlichkeit in sich getragen haben, ist uns komplett abhanden gekommen.

„Der Weg ist das Ziel“ ist ein Zitat des chinesischen Philosophen Konfuzius.

Der Weg ist das Ziel!

Sie wussten davon und haben es gelebt. Sie haben am Morgen die aufgehende Sonne im Geiste begrüßt. Oder den menschlichen Austausch tief in sich aufgenommen. Haben die Pflanzen geehrt und das eigene Tagewerk am Abend begutachtet und sich daran erfreut. Eine Tradition aus dieser Zeit, ist heute noch vor vielen Häusern zu sehen. Die Gartenbank vor der Haustür. Auf dieser wurde immer mal verschnauft. Und am Abend, auf der Gartenbank vor der Haustür, wurde der Tag gebührend geehrt.

Unsere Ahnen wussten, dass nicht das Ziel das Leben lebenswert macht, sondern die Dinge die auf ihrem Weg liegen. Sie sind es die einen erst die Lebendigkeit des Lebens erfahren lassen. Es mit Lebensfreude füllen und spannend machen.

Abenteuer lassen uns lebendig werden, sie stärken unser Herz, Geist und Seele!

Frank Vejvoda

Ich liebe die Liebe, das Leben und das Lachen und all das darf in jedem erwachen. ... Sei mit dabei!

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