Die Wiedergeburt als Chance zum innerlichen Wachstum.

Wiedergeburt - So etwas ähnliches, wie ich in den letzten Tagen schon über die Uroma meiner beiden Ältesten erzählt, vielmehr geschrieben habe, passierte mir fast 18 Jahre vorher.

Ich hatte die Monate vorher einiges über das Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt gelesen, als ein paar Wochen vor der Geburt meines Ältesten Sohnes, meine Oma starb. Es waren recht warme Tage im Juli und ich nahm die einstündige Reise nach Hamburg, auch mit meinem dicken, Medizinball ähnlichem Bauch auf mich.

gibt es ein leben nach dem tod

Wiedergeburt - ein Leben nach dem Tod

Ich passte gerade noch hinter das Steuer meines damaligen R4und ich wusste, dass meine Füße nach der Fahrt um einiges dicker sein würden, als zu dem Zeitpunkt wo ich mich hinter das Steuer setzte.

Trotz der vielen Fragen meiner Mutter, ob ich mir in meinem Zustand das wirklich antun möchte, fuhr ich mit offenem Herzen und dem Bewusstsein, das dieser Tag mich und mein Leben verändern wird, los. Denn ich sollte an diesem Tag einen Grundstein für eine Wiedergeburt legen.

Meine Oma hatte ein hartes Leben, mit ganz viel Kummer und sie war Alkoholikerin. Erst viele Jahre später sollte ich erfahren, das mein eintreten in dieses Leben, ein erheblicher Grund dafür war. Doch davon wusste ich zu dem Zeitpunkt zum Glück noch nichts und ich konnte mich ganz frei meinen Erinnerungen an sie hingeben.

Ich konnte mich an viele schreckliche Begebenheiten erinnern. Daran das meine andere Oma mir im alter von 12 Jahren sagte, das diese Oma mich noch ganz dringend brauchen wird. Und ich konnte mich an einen Nachmittag in meinem Zimmer, bei meinen Eltern erinnern.

In dem ich, im alter von 18 Jahren, mit meiner jüngsten Schwester Flöte spielte. Dieser Nachmittag war für mich ein sehr herausragender in meinem Leben. Meine Oma betrat mein Zimmer. Sie war nicht ganz nüchtern und doch machte sie auf mich einen nüchternen Eindruck und ich durfte bei diesem einzigen tiefen Gespräch was wir je geführt hatten, ihre einzigartige Größe sehen und mich an dieser erfreuen.

Zu diesem Zeitpunkt fing der Wunsch schon in mir zu reifen an, dass sie, wenn es das wirklich gibt, eine Wiedergeburt erfahren darf, um sich dann in ihrer vollen Stärke leben zu können.

Strahlende Seelen - Wiedergeborene Seelen

Genau diese Erinnerungen bewegte mich die ganze Fahrt nach Hamburg hin. Wie sie gestrahlt hat und wie lebendig sie erzählen konnte und die weisen Dinge, die sie erzählte. Ich spürte eine tiefe Traurigkeit darüber, dass diese Kraft diese Erde nie richtig berühren durfte.

Als ich dann in der Trauerkapelle saß und die Kapelle von der großen Trauer um das gelebte, wie das nicht gelebte Leben erfüllt war, sah ich plötzlich meine Oma neben ihrem Sarg stehen. Nicht die gedrückte und dunkle Person die sie gewesen war, sondern ein klares, großes strahlendes Wesen.

Das haute mich so um, das ich für kurze Zeit das atmen vergas. Tränenüberströmt ging mir plötzlich das Wort Wiedergeburt durch den Kopf. Sie sollte wiedergeboren werden, um im nächsten Leben, diese wunderbare Schönheit leben zu können. Mein ganzes SEIN war von diesem Wunsch erfüllt.

wiedergeburt

Seelenwanderung und Wiedergeburt.

Fünf Jahre später war ich mit ihr schwanger. Ich habe während dieser Schwangerschaft viel von ihr geträumt und hatte ständig hunger auf Rumkugeln.

Ich erfuhr in Träumen, wie es ihr in ihrem Leben mit dem Alkohol ging und vieles mehr. Sie hatte in ihrem vorherigen Leben die Augen vor vielem verschlossen und genauso wurde sie geboren. Sie kam ohne Großhirn und nach einer schweren Geburt zur Welt und starb 25 Minuten nach der Geburt. Doch sie hat mir eine ganze Menge hinterlassen. Sie lehrte mich in den neun Monaten Schwangerschaft, viel über die Selbstliebe.

Tja und wie soll ich sagen: einmal bei mir gewesen zu sein hat ihr nicht gereicht. Sie wurde wiedergeboren. Sie kam vor zehn Jahren nochmal zu mir. Sie hatte solche Angst, dass sie mit einem schweren Kaiserschnitt geholt werden musste und ich sie erst drei Tage nach der Geburt zu Gesicht bekam.

Doch was ich da sah verschlug mir die Sprache. Sie sah genauso aus wie meine erste Tochter und hatte genau die gleiche schöne Ausstrahlung wie sie und wie die meiner Oma. Das mag sich vielleicht alles wie ganz weit hergeholt anhören, doch es stimmt.

Woher ich es weiß, dass sie wiedergeboren wurde? Sie kann sich selbst daran erinnern und beschreibt von sich aus, Einzelheiten die sie normal nicht wissen kann. Wir arbeiten alles gemeinsam auf. Weinen zusammen, wachsen daran und freuen uns gemeinsam.

Dadurch, dass ich sie und ihre Vorgeschichte kenne, kann ich ihr viel einfacher helfen Schwachpunkte in Stärken zu verwandeln. Das ist übrigens etwas, was ich mir als Kind so sehr gewünscht hatte. Ich wollte ihr immer helfen und habe immer wieder verzweifelt nach einem Weg gesucht und nun erfüllt sich mein Kinderwunsch.

Wiedergeboren

Von Tod und Wiedergeburt!

Natürlich habe ich noch mehr solcher Wiedergeborenen kennengelernt. Denn ich habe schließlich fünf Kinder geboren und eine von den Wiedergeborenen bin schließlich auch ich. Da gibt es eine ganze Menge zu erzählen 🙂

Meine Forschungen haben für mich ergeben, dass wir uns immer wieder mit denselben Personen, Seelen treffen und uns mit ihnen verabreden. So lange, bis wir unser Spiel perfekt spielen können. So lange, bis das gelebte Drama allumfassend glücklich endet. Daher ist die Wiedergeburt ein wichtiger Bestandteil unseres SEINs.

In den letzten Tagen habe ich einen kleinen Teil, von diesem riesigen Thema - das Leben nach dem Tod - beschrieben. Ich hoffe es konnte Dir helfen Dein Herz für etwas zu öffnen, wo Du Dich noch unsicher fühltest.

Vielleicht sind Dir auch Fragen beantwortet worden, die Du schon lange in Dir getragen hast oder Du fandest eine Bestätigung für etwas, was Du schon selbst erlebt hast.

Alles ist miteinander verwoben und verbunden. Jede kleinste Begebenheit hat seinen Sinn in unserem Leben. Häufig wissen wir nicht warum, doch wenn wir lernen Vertrauen zu haben, werden uns die Antworten auf unsere Fragen erreichen und wir können dann besser verstehen.

Denke daran, das Jenseits ist gleich nebenan! Frank und ich wünschen Dir daher ein schönes Weihnachtsfest, bei dem Du Deine Ahnen, die Dir sehr am Herzen liegen, einlädst mit Dir das Fest des Lichtes zu feiern und sei es nur für einen kleinen Augenblick. Dadurch wird sich das Licht in Deiner Familie erhöhen, was Heilung mit sich bringt.

Alles Liebe
Anita Vejvoda

Weiterer Artikel: https://sich-leben.com/was-passiert-nach-dem-tod/

Anita

Ich liebe die Liebe, das Leben und das Lachen und all das darf in jedem erwachen. Sei mit dabei!

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Cäcilia

Liebe Anita, du hast wieder ganz wundervoll geschrieben und an einigen Stellen dachte ich, dass mein verstorbener Herzensmensch zu mir spricht. Ich danke dir sehr dafür und wünsche dir und Frank ein gesegnetes Weihnachtsfest
Cäcilia

Reply
    Anita

    Liebe Cäcilia,

    vielen Dank für Deine schönen Kommentare!

    Auch wir wünsche Dir ein schönes, lichterfülltes Weihnachtfest.

    Alles Liebe Frank und Anita

    Reply
Dagmar Schlachter

Liebe Anita,

ich durfte am 1. Advent die Mutter meiner Freundin ein Stückchen bei ihrem (ich überlegte gerade wie ich es nennen soll aber ja….) Heimgang begleiten. Sie kämpfte viele Tage doch letztendlich konnte sie los lassen. Es war ein sehr bewegendes Erlebnis und ich danke Gott dafür.
Dass wir wieder zurück kommen, ist mir schon lange klar und deshalb kann ich auch über den Tod nicht trauern. Wir sollten ein Fest – wie die Afrikaner – feiern!

Danke für deine schönen Worte.

Ich wünsche dir, Frank und deiner übrigen Familie ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Lieben Gruß
Dagmar

Reply
    Anita

    Liebe Dagmar,

    vielen Dank, dass wir auf diese Weise an Deinem schönen Erlebnis teilhaben durften! Und vielen Dank für die lieben Wünsche 🙂

    Du hast recht, ein Fest wie die Afrikaner feiern, macht das loslassen für die Hinterbliebenen auch einfacher.

    Wir wünschen Dir ein gutes ankommen im Jahr 2014.

    Alles Liebe
    Frank und Anita

    Reply
Martina

Liebe Anita,

deine Beiträge sind immer so berührend, tiefgreifend und nachdenklich. Jedes Mal, wenn ich sie lese, möchte ich etwas dazu schreiben. Aber mir fehlen einfach immer die „richtigen“ Worte. Es ist wie ein tosender Ozean in meinem Kopf – viele Fragen, Meinungen und eigene Erfahrungen tauchen aus dem Nichts auf, wie die Wellen kommen und gehen sie um sich dann wieder ins Unendliche verdrücken. Ich bekomme einfach keinen Satz zustande der annähernd besagt, was ich meine oder sagen will (Und das obwohl ich sehr gern und viel schreibe). Am Ende starre ich nur noch ins Leere, kein Gedanke mehr da, einfach nur Leere. (Manchmal weiß ich nicht einmal, ob ich überhaupt noch atme ;-D) und dann lass ich das auch mit dem Schreiben. Diese Momente bewegen mich unglaublich, sie umarmen mich förmlich, aber ich kann diesen Momenten keinen Namen geben. Und so ging es mir auch wieder bei dem Beitrag über Wiedergeburt.
Das Thema Tod, Wiedergeburt bzw. Leben nach dem Tod trat vor geraumer Zeit einfach so in mein Leben, zu all meinen anderen Themen über das Leben, über Selbstliebe, über das All-Eine mit denen ich mich schon seit Jahren befasse. Und passend dazu tritt auch mein Vater, der 2000 von uns ging wieder mal in den Vordergrund.
(Zum besseren Verständnis: Ich musste so vieles verstehen lernen, warum alles so war wie es war, warum ich meine Kindheit so grauenhaft empfand, warum meine Eltern waren wie sie waren. Ich habe gelernt all das, was einst so fürchterlich war anzunehmen, zu verstehen, zu akzeptieren. Ich habe in tiefen Meditationen meinen Eltern nach vielen langen Jahren endlich sagen können, dass ich sie liebe und eigentlich finde ich darin auch Ruhe)
Warum taucht mein Vater trotzdem wieder auf? Ist es wirklich das Jenseits was sich meldet? Oder sind es dann doch eher „Hirngespinste“, Erinnerungen an mein vergangenes Leben?
Dein Beitrag bewegt und erinnert mich deshalb so sehr, weil auch ich immer das Bedürfnis hatte, meinem Vater helfen zu müssen, der seelisch zerbrochen war. Leider hatte ich zu seinen Lebzeiten selbst nicht die nötige Reife und das Wissen, was ich heute habe und war selbst ein ganzes Stück wie er – seelisch krank. Aber heute ,13 Jahre nach seinem Tod will ich ihm mehr helfen als je zuvor. Warum? Kann ich meinem Vater heute noch helfen? Woher weiß ich, ob er nicht schon längst wiedergeboren wurde und sich seiner Aufgabe (der er sich vielleicht in dem Leben wie ich es noch kannte nicht stellen konnte), auf anderem Wege erfahren möchte? Hat das ganze überhaupt mit dem Leben nach dem Tod zu tun? Und kann es auch trotzdem was mit meiner Mutter zu tun haben, die ebenfalls viele „seelische Baustellen“ hat? Aber sie ist ja am leben und ich helfe auch ihr so gut ich kann, ihre „Baustellen“ zu verstehen zu lernen. Es ist schon alles verwirrend…

Liebe Anita, ich wünsche dir und alles was dich umgibt ein wundervolle Weihnachtszeit und verbleibe in tiefer Dankbarkeit für all die Beiträge und Motivationsbriefe und dafür, an all dem Teilhaben zu dürfen

Martina

Reply
    Anita

    Liebe Martina,

    vielen Dank für Dein ausführliches Kommentar! Du hast es genauso bewegend geschrieben, wie ich meine Beiträge immer schreibe. Vielen Dank auch für Deine lieben Wünsche!

    Wenn Du Dein Vater immer noch regelmäßig wahrnimmst, dann möchte er Dir bestimmt etwas sagen (vielleicht auch etwas für Deine Mutter) oder er benötigt weiterhin Hilfe von Dir. Auch wenn er sich schon wieder in einem neuen Leben, hier auf Mutter Erde befinden sollte, kannst Du ihm noch helfen. Was Du jetzt mit hilfst zu heilen, kann als geheiltes Seelenteil zu seiner irdischen Persönlichkeit finden und sich dort entfalten.

    Dort scheint für Dich eine spanende Aufgabe zu liegen 🙂

    Ich wünsche Dir viel Erfolg auf diesem Weg und ein für Dich segensreiches Jahr 2014.

    Alles Liebe
    Anita

    Reply
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