Panik und Ängste sind ein Thema unserer Gesellschaft.

Worüber untereinander eigentlich lieber nicht gesprochen oder wenn schnell abgetan wird. Obwohl wir uns gegenseitig sehr helfen könnten unsere Ängste und die damit verbundene Panik zu überwinden.

Denn ein außenstehender kann immer alles mit Abstand betrachten und kann dem anderen helfen Stärken in sich zu erkennen, die die Ängste geringer werden lassen und Panik erst gar nicht entsteht oder es kann sogar helfen die Ängste zu überwinden.

Fast jeder in unserer Gesellschaft hat Angst. Unsere Gesellschaft ist leider auf Angstaufgebaut und sie soll auch in Angst, Panik und Schrecken gehalten werden. Dadurch laufen wir alle wie Lemminge hintereinander her, anstatt auf unser Herz zu hören. Wenn jeder von uns auf sein Herz hören könnte, würde sich hier auf diesem Planeten viel schneller etwas ändern.

Herzmusik

Die Musik in unserem Herzen ist einmalig, sie ist anders als die Herzmusik von unserem Gegenüber. Innerhalb der Familien ist jede Herzmusik anders und würde jeder seine Herzmusik hören und umsetzen, würde es eine unbeschreibliche Harmonie innerhalb der Familien geben.

Jede einzelne harmonische Herzmusik, passt wie Zahnräder die ineinander greifen, mit der nächsten zusammen. Das gehört zur universellen Harmonie und genau da dürfen wir wieder hinfinden.

Unsere Ängste die uns förmlich von innen auffressen und uns mit Krankheiten auf sich aufmerksam machen, dürfen überwunden werden damit das Leben wieder lebenswert ist.

Mit Ängsten gesegnet.

Durch einige nicht so nette Erfahrungen schon als Kleinkind, bin ich mit Ängsten gesegnet gewesen, durch die ich lernen durfte Stark zu werden. Vor lauter Panik habe ich mich teilweise keinen Schritt mehr vor den anderen getraut.

Ich durfte lernen meine Ängste zu erkennen, sie anzunehmen, sie auszudrücken und Wege zu suchen diese zu überwinden. Die größte Erfahrung die ich machte war, Ängste die ich hatte durchleben und mit ihnen wachsen zu dürfen. Denn mit meinen Ängsten ziehe ich genau das an, wovor ich Angst habe.

Durch meine Ängste forme ich schon meine Zukunft und der Weg der ohne Ängste einfach zu gehen gewesen wäre, ist plötzlich mit Stolpersteinen übersät.

Um diese Stolpersteine zu vermeiden oder zu verringern, darf man lernen die Ängste rechtzeitig zu erkennen, bevor man in Panik gerät. Diese Ängste kann man mit neuen positiven Bildern ersetzen, die dann den Weg wieder einfacher gestalten.

Panik und Ängste in Stärken umwandeln.

Ich hatte eine Zeit lang eine unglaubliche Angst um nicht zu sagen Panik, Behördengänge zu machen. Ich hatte so häufig verbal eins auf die Nase bekommen, dass ich nur noch mit so einer Behandlung rechnete. Hervorgerufen wurden diese Angriffe dadurch, dass ich meine beiden ältesten Söhne beim Vater gelassen hatte.

Panik und Ängste vermeiden

Ich durfte lernen zu sehen, dass ich auch wenn ich meine Söhne beim Vater gelassen hatte eine gute Mutter bin und vielleicht sogar gerade deshalb eine gute Mutter bin. Ich durfte dadurch noch einmal auf eine andere Art erkennen, dass alles was man erfährt mit der Liebe zu sich selbst zusammen hängt.

Als ich dann anfing mir immer nette und achtsame Zusammenkünfte vorzustellen veränderte sich alles. Ich wurde mutiger und erwähnte dann auch, wenn ich mich ungerecht behandelt fühlte. Das immer in einem achtsamen und verständnisvollen Ton.

Die geistigen Helfer sind immer bereit.

Durch meine geistigen Helfer die mich bei diesen Wegen immer begleiteten, wurden mir so manche wunderschöne zwischenmenschliche Erfahrungen geschenkt. Ich durfte sehen wie mürrische überarbeitete Beamte anfingen zu strahlen, von ganzem Herzen lachten und ihnen das arbeiten hinterher viel mehr Spaß machte.

Nur weil sie ein Ohr geschenkt bekamen, was zuhörte wie es ihnen bei ihrer Arbeit und ihren Herausforderungen geht. Was zuhörte wenn sie von ihren Kindern oder Partnern erzählten. Ich durfte erfahren lernen, wie dankbar sie darüber waren, mal nicht kämpfen und schimpfen zu müssen, damit ihre Grenzen gewahrt werden.

Diese zwischen menschlichen Erfahrungen, die ich machen durfte, waren für mich eine Heilung und gleichzeitig aber auch die Erkenntnis darüber, dass wir eigentlich alle gerne immer achtsam miteinander umgehen würden. Wir sind alle so geprägt von unserem Leben, von unseren Aufgaben, von unseren Ängsten und Panikattacken, dass wir so manches Mal anderen Weh tun ohne es eigentlich zu wollen.

Ängste im außen.

Alles was wir lernen, lernen wir in Etappen. Da denken wir, wir haben dieses oder jenes schon erfasst und umsetzen gelernt und schon werden wir eines besseren belehrt, dürfen uns plötzlich auf eine ganz andere Art mit diesen Themen auseinander setzen.

So wie ich mich gerade jetzt in den Ferien, mit unglaublichen Angstzuständen auseinander setzen durfte. Mit ihnen durfte ich lernen ein noch tieferes Vertrauen in mich und das Leben zu entwickeln. Und ich durfte erkennen lernen, dass viele Ängste schon alleine dadurch geschürt werden, wenn wir nur im außen beschäftigt sind und den Kontakt zu unserem inneren vernachlässigen.

Ängste lassen sich auflösen.

Wenn wir schaffen beides miteinander zu verbinden, indem wir mit all unseren Sinnen bei unserer Arbeit, bei unserem tun sind und nicht während dessen in Gedanken bei all den Dingen die noch auf uns warten, dann werden sich viele Ängste von alleine auflösen. Denn die Verbindung mit unserem inneren, mit unserer Herzmusik schenkt uns während der Arbeit eine entspannte zufriedenmachende kraftspendende Energie, die uns hilft alle Ängste und alle Panik mit Mut zu überwinden.

Um seinen Lebensweg immer sicherer gehen zu können, hilft es seine Ängste erkennen und annehmen zu lernen. Es hilft das Vertrauen entwickeln zu lernen, diese Ängste und Panikattacken in Stärken umwandeln zu können, indem man immer wieder neue Wege findet, die verschieden Etappen der Ängste zu überwinden. Und es hilft, sich mit seinen Ängsten zu lieben und Verständnis für sich zu haben.

Herzliche Grüße Anita

Wochentipp: Seine täglichen Aufgaben mit Aufmerksamkeit trainieren und mit Spaß verrichten.

Anita

Ich liebe die Liebe, das Leben und das Lachen und all das darf in jedem erwachen. Sei mit dabei!

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Susan

Danke liebe Anita und lieber Frank für diesen guten Beitrag!
Was Ihr geschrieben habt über das Thema Angst macht mir gerade jetzt viel Mut. Mut Mut zu haben, Mut über die Angst zu sprechen. Eure Worte erinnern mich daran,das auch sie ein Teil von mir ist und ich sie in meine Liebe zu mir integrieren darf und möchte.
Liebe Grüße Susan

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Simone

Vielen Dank, Anita und Frank!
Der Beitrag ist klasse. Man sollte wirklich seinen Ängsten „danken“, denn durch sie hat man ein enormes Potenzial um sich weiterzuentwickeln.
Na, dann werde ich nun in mich gehen und mich mal bedanken …..

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Susann

Dankeschön für die vielen tollen Botschaften, ich lese eure Newsletter sehr gerne und Sie ermuntern mich weiterhin meinen Weg der „Freude“ under „Freundlichkeit“ zu gehen.

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sabine brandauer

Ihr seid zum Segen geworden in meinem Leben! Vergelts Gott!

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Frank und Anita

Hallo Ihr lieben Damen,

wir haben uns über Eure Kommentare gefreut und sind sehr bewegt.

Susan, Simone, Susann und Sabine es ist für uns ein großes Geschenk mit unseren Blogartikeln so viel schönes zu bewirken und wir danken Euch für Eure Unterstützung.

Wir wünschen Euch weiterhin sehr viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung.

Herzliche Grüße
Frank und Anita

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S.-W. Bormann

Hallo liebe Anita,
ein sehr schöner Blogbeitrag;-)

Wünsche eine Woche ohne Ängste!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William;-)If you can dream it, you can do it!

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Frank Vejvoda

P.S. Dieser Blog-Artikel wurde heute überarbeitet, daher das neuer Datum.
Ich wünsche Dir noch einen wunderbaren Tag.

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Panik durch Ängste aus dem Hinterhalt.Selbstliebe ist allumfassend

[…] Passender Artikel: Wofür ist es gut, sich seine Ängste einzugestehen? […]

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